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    Die kognitive Verhaltenstherapie in ihrer heutiger Form setzt sich aus einer Fülle von
    einzelnen Therapieverfahren zusammen, die unter diesem Oberbegriff zusammengefasst werden.
    Ein aktuelles Verhaltenstherapiemanual listet 52 verschiedene Methoden und Einzelverfahren auf. Einige der in den Manual aufgeführten Methoden sind jedoch nicht originär als verhaltentherapeutische Disziplinen anzusehen.

    Die Kerndisziplinen der kognitiven Verhaltenstherapie lassen sich aus ihrem Namen ableiten:
    Verhaltenstherapie und kognitive Therapie.

    Während viele ändere psychotherapeutische Verfahren einen Gründungsvater haben z.b.
    Siegmund Freud im Fall der Psychoanalyse oder Carl Rogers für die klientzentrierte
    Gesprächstherapie, sind die Wurzel der kognitiven Verhaltenstherapie weit verzweigt.

    John B. Watson forderte bereits in den 1920er Jahren eine Psychologie der einen objektiven
    Naturwissenschaft. Die Erforschung innerer seelischer Zustände war für ihn zu spekulativ,
    weshalb er sich der Beobachtung des reinen Verhaltens eines Menschen zuwandte.

    Der Mensch war für ihn eine BlackBox der ausschliesslich durch Lernen und Erfahrungen geprägt
    wird.

    Grundliegend für die spätere Verhaltenstherapie waren die Forschungen Iwan Pawlow, für die er
    1904 den Medizinnobelpreis erhielt. Pawlow erarbeitete die Prinzipien der klassischen
    Konditionierung durch seine berühmten Experimente mit Hunden.

    Burrhus F. Skinner, ein weiterer Pionier der Verhaltenstherapie, entwickelte seine Konzepte
    ebenfalls auf der Grundlage von Tierversuchen. Er trainierte im Zweiten Weltkrieg z.B. Tauben
    und brachte ihnen bei, Raketen auf feindliche Kriegsschiffe zu richten.
    Hierbei nutzte er da Prinzip der Operanten Konditionierung, bei der das Zielverhalten
    durch Verstärkung des erwünschten Verhaltens erreicht wird.

    Ab den 1950er Jahren übertrug Skinner die Prinzipien der operanten Konditionierung auf den
    Menschen um seelische Störungen positiv zu beeinflussen. Für viele stellen diese Arbeiten
    Skinner die Geburtsstunde der moderne Verhaltenstherapie dar. Joseph Wolge übertrug Ende
    der 1950er Jahren die Prinzipien der klassischen Konditionierung auf die Entstehung und
    Behandlung von seelischen Krankheiten. Er erklärte das Zustandekommen und Aufrechterhalten
    von Angststörungen und verwickelte die systematische Desensibilierung, die jahrzehntelang
    als das klassische verhaltenstherapeutische Verfahren angesehen wurde.

    Aaron T.Beck und Albert Ellis erarbeiteten in den 1960er Jahren die kognitive Therapie.
    Sie wiesen auf die Bedeutung von gedanklichen Prozessen bei vielen Störungen hin.
    Beck entwickelte ein Programm zur Behandlung von Depressionen, das sich als sehr wirksam
    erwies und bis heute in der Psychotherapie verwendet wird.

    der amerikanische Psychologe Albert Bandura beschrieb eine weitere wichtige Form des Lebens.
    In zahlreichen Experimenten konnte er belegen, dass Kinder durch Nachahmung neue
    Verhaltensweisen entwickelten. Er bezeichnete diese Form des Lernens als Modelllernen.

    Frederick Kanfer schliesslich entwickelte ein komplexes System der Verhaltensanalyse,
    das als SORKC-Schema bezeichnet wird, mit dessen Hilfe eine Störung auf die Symptomenebene
    untersucht wird. Diese Analyse anhand des SORKC-Schemas ist Grundlage weiteren Therapieplanung.

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