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    Körperorientierte Psychotherapeuten sind tiefenpsychologisch orientierte Therpieformen, die
    das klassische psychotherapeutische Gespräch um die Dimension der Wahrnehmung körperlicher
    und emotionaler Vorgänge erweitern.
    Die körperorientierte Psychotherapie hat sich aus den Ansätzen der Psychoanalyse heraus
    entwickelt. Die meisten Schulen beziehen sich auf Wilhelm Reich, der lange Jahre in Wien als Psychoanalytiker arbeitete.

    Reich griff früher Theorien von Sigmund Freud auf und suchte nach messbaren, biophysikalischen Beweisen für die Libidotheorie Freuds.

    Im Rahmen seiner Forschung stellte Reich die Bedeutung körperlicher Prozesse bei der
    Aufrechterhaltung einer Neurose heraus.

    Heute gibt es eine Reihe körperorientierter Therapieformen, die sich überwiegend auf Reichs
    Arbeiten beziehen.
    An erster Stelle ist hier die bioenergetische Analyse zu nennen, die Alexander Lowen,
    ein amerikanischer Arzt und Patient Reichs, Ende der 1990er Jahren entwickelte.

    Weitere Formen sind Hakomi nach Ron Kurtz, Biodynamik nach Gerda Boysen, Biosynthese nach
    Davind Boadella und Core Energetik nach John Pierrakos.

    Störungen im Fluss dieser Lebensenergie führen zu Krankheit und seelischen Störungen.
    Die Lebensenergie steht in einer Wechselwirkung mit körperlichen und seelischen Vorgänge.
    Diese Energie wird unterschiedlich benannt.

    Reich nannte sie die von ihn entdeckte Energieform Orgonenergie während Lowen den neutralen
    Begriff Bioenergie bevorzugte.

    Eine Wiederholung der Lebensenergie und somit des Körpers ermöglicht die Überwindung
    neurotischer Muster

    Ein gesunder Mensch ist frei in seinem emotionalen Ausdruck und in der Lage, bedeutsame
    Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen.

    Atemübungen
    Viele Interventionsmethoden der körperorientierten Psychotherapie zielen auf eine Vertiefung
    der Atmung ab.
    Hilfsmitten können ein Atemhocker oder eine Atemrolle sein.
    Eine vertiefte Atmung ermöglicht einen intensiveren Zugang zu den eigenen Gefühlen.
    Umgekehrt versucht man, unangenehme Gefühle zu verhindern, indem man die Luft anhält oder
    nur flach atmet.



    Übungen des emotionalen Ausdrucks.
    Viele Menschen der Moderen westlichen Zivilisation haben den Zugang zu ihren Gefühlen verloren.
    Sie nehmen so nicht mehr wahr oder können sie nicht ausdrücken.
    Übungen die den Körper mit einbeziehen, bringen eine höhere Wahrscheinlichkeit als eine
    rein verbale Therapie mit sich, dass Gefühle erlebbar werden.

    Derlei Übungen sind bei Patienten mit schweren psychiatrischen Störungen,
    wenn überhaupt, nur sehr selten dosiert und nur von erfahrenden Therapeuten einzusetzen.



    Beziehung und Kontakt
    In den vergangenen Jahren hat die therapeutische Beziehung und die Arbeit mit
    Übertragungsphänomenen in der körperorientierte Psychotherapie eine
    starke Gewichtung erfahren.
    Die Therapeut orientiert sich auf dieser Ebene an den Prinzipien der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie.

    sch01